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 Calypso

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Calypso
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Registration date : 2007-05-31

PostSubject: Calypso   Thu May 31, 2007 4:19 pm

Name
–/Dalma
Vorname
Calypso/Tia
Namensbedeutung
„Calypso“, ein Name der an sich schon der griechischen Mythologie entstammt, bedeutet zum einen „jene, die versteckt ist“, zum anderen jedoch auch „jene, die versteckt“, was recht passend ist, lebte sie doch selbst stets versteckt und besaß eine Affinität dafür, jene Männer, die sie ihre “Liebsten“ nannte, vor aller Welt zu verbergen.
Die Herkunft des Namens „Tia Dalma“ ist in gewissem Maße umstritten, wobei es – wenn auch zu Recht – heißt, es handle sich um ein Anagramm des Piraten-Reiches „Dalmatia“. Als sie jedoch – in einen menschlichen Körper gebannt – vom Meer in die Sümpfe kam, freundete sie sich mit einem kleinen, spanischstämmigen Mädchen an, das sie „Tía del mar“ nannte – das “Tantchen vom Meer“. Just hieraus bildete sich zu guter Letzt der Name selbst.
Rufnamen
Obwohl es den meisten jener Menschen, die das Vergnügen hatte, „Tia Dalma“ zu begegnen, wissen, welche Macht sich hinter dem dunklen Gesicht verbirgt, nennen nur wenige sie tatsächlich „Calypso“. Viel mehr hört sie nach wie vor ohne zu zögern auf „Tia“, wenn gleich der volle Name „Tia Dalma“ häufiger Verwendung findet. Gelegentlich finden sich jedoch einige Namen und Ausdrücke für Tia Dalma, die lediglich als boshafter Spott angesehen werden mögen, sie jedoch lediglich amüsieren.

Geburtstag & Jahr
Verborgen hinter einem Antlitz, das allenfalls einer Frau um die Dreißig zu gehören vermag, ist Calypso in einem Alter, in welchem sie selbst keine Antwort auf die Frage wüsste, wann sie geboren wurde. Auch der Ort, an welchem dieses Ereignis stattgefunden haben mochte, ist ihr nicht bewusst, sie lebte jedoch lange Zeit auf der „Isla de Pelegostos“ und noch längere Zeit auf der griechischen Insel „Ogygia“.
Alter
Wirkt sie auch wie eine Frau, die sich in den frühen Dreißigern aufhält, ist Calypso – ein sterbliches und unsterbliches Leben zusammengezählt – um die 2000 Jahre alt.
Familie
Mutter: Thetys (Mutter zahlloser Fluß-, Quell- und Meeresnymphen; in Vergessenheit geratene Göttin)
Vater: Okeanos (der Ozean als Manifestation eines Gottes; zahlloser Fluß-, Quell- und Meeresnymphen; mehr oder minder in Vergessenheit geraten, als Calypso den Menschen die Macht über das Meer schenkte)
Geschwister: Schwester zahlloser Meeres-, Fluß- und Quellnymphen
Kinder: Auso, Nausithous, Nausinous (als Halbsterbliche geboren, sind auch diese vor langer Zeit verstorben)
wichtige “Liebschaften“: Odysseus (galt als Held im Kampf um Troja; erlitt während seiner Odyssee Schiffbruch und fand sich auf Ogygia wieder; verharrte sieben Jahre in Calypso´s Gesellschaft und wurde Vater ihrer drei Kinder) – Davy Jones (hatte das Pech, nicht nur von Calypso geliebt zu werden, sondern sie seinerseits auch zu lieben; erhielt das Versprechen, sie in zehn Jahren wieder zu sehen, wenn er jene Seelen, die au See ihren Tod fanden, ins Jenseits geleiten würde, wurde jedoch enttäuscht; wurde zum Monster, während man Calypso in Folge des Verrates durch ihn in einen sterblichen Körper bannte; verstarb im Kampf) – Jack Sparrow (“Captain Jack Sparrow“ ist wohl die jüngste, vergangene Liebelei Calypso´s; sind einander im Charakter mehr als nur ähnlich; galten als „unzertrennlich“)

Herkunft
Während andere ein Leben auf[/i See genießen, bracht Calypso einen Gutteil ihres nicht enden wollenden Lebens in den Fluten unter deren Booten und Schiffen, sowie auf der Insel Ogygia zu, wobei sie nie weiter fernab der Küste huste, als sie das Meer schmecken, hören und riechen konnte. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterte sich ihr Horizont jedoch auf viele andere Inseln, Meere und Schiffe, ehe sie durch einen Zauber zu einem sterblichen Leben verdammt wurde – von da an lebte sie auf der karibischen Insel Isla de Pelegostos.
Jetziger Aufenthaltsort
In just diesem Moment findet sich Calypso in Form zahlloser Seepocken am Rumpf der „Flying Dutchman“ – aus dreierlei Gründen: zum einen, um einen neuerlichen Verrat am Sinn des Schiffes zu verhindern, zum anderen der Tatsache wegen, dass sie den Umgang mit Menschen ein wenig misst und zu guter Letzt, um sich auf der Suche nach einem [i]Körper
einen gewissen Vorteil zu verschaffen.

Berufung bzw. Art
Meeresgöttin / Voodoo-Priesterin der alten Schule
Titel
-

Aussehen
Mit einer Vorstellung der weiblichen Schönheit, wie sie in der gehobenen Gesellschaft gesucht werden mag, ist Calypso insofern zu vergleichen, als dass sie eine Frau ist – hier jedoch enden die Gemeinsamkeiten. So ist sie, verglichen mit vielen anderen Frauen, von hoch gewachsenen, schlankem, jedoch durchaus femininem Wuchs, was sie, im Gegenteil zu den meisten Grazien, die sich an Bord eines Schiffes wagen, gar nicht erst zu verbergen sucht.
So ist auch häufig mehr von ihrer Haut zu sehen, als es für eine sittsame Frau angemessen werden, wobei die dunkle Farbe eben jener ins Auge fällt – etwas, das unter anderem daran liegen mag, dass eben jene nicht die makellose Farbe polierten Kupfers hat sondern, unter anderem aufgrund ihres langen Lebens inmitten einiger Sümpfe, in welchen brennende Sonne nicht enden wollenden Regen abwechselte, sowie aufgrund zahlloser Tätowierungen und einer eher fragwürdigen Einstellung gegenüber Bädern, viel mehr einem rußigen Kessel aus just diesem Metall ähnelt.
Das schmale Antlitz, welches jenen ins Auge fällt, die es über sic bringen, den Blick über das geschnürte Dekolletee hinaus wandern zu lassen, besitzt die Form eines geradezu perfekt gerundeten Ovals, zeichnet sich jedoch durch Züge aus, welchen gar unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben werden. So verläuft die an sich schmale Nase zur Spitze hin ein wenig in die Breite, was ihr einen beinahe vorwurfsvollen Ausdruck verleiht. Die vollen Lippen dagegen scheinen, ebenso, wie die großen, dunklen Augen stets zwischen himmelhoher Freude und einem gewissen Maß an Trauer und Enttäuschung zu schwanken.

Haarfarbe und -schnitt
dunkelbraun; in verschiedenen Nuancen; an sich gelockt; in verfilzten Zöpfen mit Vogelfedern verziert
Augenfarbe
haselbraun
Körpergröße
1,73m (5feet7inches) (vermag jedoch zu unermesslicher Größer über anderen empor zu ragen)
Gewicht
52kg (114,64pounds)
Teint
dunkel
Abstammunggöttlich – galt anderen stets als Frau mit afrikanischen Wurzeln

Besondere Merkmale
Fragte man jemanden, was wohl das Besondere an der äußeren Erscheinung der Nymphe sei, so würde er vermutlich sagen “Sie selbst“ – tatsächlich sind jedoch viele einzelne Pinselstriche für ein Kunstwerk von Nöten. So finden sich unter ihren Augen in zwei Reihen sowie an ihrem Kinn mit Knochensplittern und Kohlenstaub gearbeitet Tätowierungen in Form mehr oder minder winziger Punkte. Von ähnlicher Farbe sind die, an sich bereits von dunkler Farbe umschmeichelten Lippen, was ein Ergebnis ganz ähnlicher Arbeit mittels winziger Einstiche in die geschmeidige Haut, was perfekt mit dem wohl auffallendsten Merkmal harmoniert, welches sie an sich bereits als ein Wesen anderer Machart auszeichnet. Es sind Zähne und Zahnfleisch, an sich so makellos und gesund, wie die eines etwa zwölfjährigen Kindes, jedoch von ganz bemerkenswerter Farbe – so ist das an sich feste Zahnfleisch von einem grauen Schimmer, während die ebenmäßigen Zähne nur selten makellos weiß sind, sondern viel mehr zwischen allen Nuancen des Grauen bishin ins Schwarze wanken, was sie bei einem offenen Lächeln wie ein verschmitztes Kind wirken lässt, das insgeheim einen Schluck aus dem Tintenfass genommen hat.
Zudem fällt das dunkle Haar auf, welches an manchen Stellen aufgrund der Sonne heller und des Meereswassers wegen aufgehellt ist und in verschieden langen, filzigen Zöpfen, die mit den Federn verschiedenster Vögel verflochten sind, bis weit über die schmalen Schultern herab fällt. Die Federn in ihrem Haar sind jedoch kaum auffällig, nebst all der Muscheln, Ketten und Amulette, die sie bei sich trägt.
Abbildung

Kleidung
Über Geschmack lässt sich streiten - Calypso streitet unglaublich gerne. So wirkt sie in ihren Kleidern, bestehen diese auch aus relativ schlichten Stoffen und Schnitten, ein wenig wie ein Paradiesvogel, legt sie doch auch hier Wert darauf, der Floskel “Gegensätze ziehen sich an“, was sich unter anderem darin zeigt, dass sie ein vergleichsweise straff geschnürtes Mieder trägt, welches vor längerer Zeit aus zweierlei Schichten wollenen Stoffes bestand, was sich nun lediglich in zerlumpt wirkenden, provisorisch vernähten Stoffstreifen in Rot, dunklem Braun und besticktem Grau zeigt. Hierbei fallen die blutroten, ausgefransten Kordeln auf, die sich im Ausschnitt finden.
Beinahe grob wirkend, liegt zudem ein breiter, lederner Gürtel um die schmale Taille, an welchem sich eine Reihe durchbohrter Kaurimuscheln findet, welcher einen sachten Kontrast zu dem orange-braunen, in bunten – wenn auch dunklen – Farben besticktem Rock, unter welchem sie, so absurd dies im Fall einer Frau wie ihr wirken mag, zwei helle, wenn auch verblichen wirkende Unterröcke trägt. Sie hält nicht allzu viel von Schuhen, ist viel mehr normalerweise auf blossen Füßen anzutreffen ist – etwas, das nicht allzu schlimm ist, lebte sie doch bisher in Gebieten mit hohen Temperaturen, was es lediglich nachts und zu Zeiten der Dämmerung notwendig ist, das lose, dunkle Schultertuch zu tragen.
Abbildung

Charakter
Wechselhaft, rau und unbezähmbar sind wohl jene Worte, mit welchen jene Menschen, die lediglich die Geschichte jener Frau kennen, welche Davy Jones zu dem Monster machte, das mit Seefahrern Faustische Pakte schloss. Tatsächlich trifft jede dieser Eigenschaften auf sie zu – es gibt jedoch noch zahllose andere Eigenschaften, die sie – auf eine merkwürdige Art – durchaus sympathisch wirken lassen. Zunächst ist sie vergleichsweise egoistisch und würde – nach eigener Ansicht – nie etwas für andere tun, ohne im Gegenzug etwas zu erwarten oder aber ein Ziel zu verfolgen, an das sie andere bringen könnten.
Zu ihrer Schande verliert sie nur allzu häufig ihr Herz an nahezu alles, das dem männlichen Geschlecht angehört, zur See fährt und ihren Weg kreuzt – was ihr meist Grund genug ist, sich zu Geschenken und Gesten hinreißen zu lassen, die bisweilen jeden Rahmen schenken. Voll und ganz im Gegenteil hierzu entlockt sie selbst Männern bisweilen Versprechungen, die jedoch häufig sinnlos af Belohnung warten. Nicht alleine aus dieser Perspektive betrachtet, ist wohl anzumerken, dass es ihr im Großen und Ganzen vollends an Vernunft mangelt, sie sich viel mehr all ihren Launen und Gefühlen hingibt.
Etwas, das die an sich schon ausgesprochen intelligente Frau auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie wohl eine gewisse Unabhängigkeit besitzt und es regelrecht verabscheut, sich an Verpflichtungen binden zu müssen, die sie davon abhalten tun und lassen zu können, was immer ihr beliebt. Zugleich langweilt sie sich jedoch, sobald sie ohne jegliche Gesellschaft ist, was unter anderem dazu führt, dass sie mit den Menschen in ihrer Umgebung entweder wegen jeder Kleinigkeit zankt oder – ganz im Gegenteil hierzu – das sprichwörtliche Süßholz raspelt.
Was sie insbesondere auszeichnet, dass ihr die Worte “Vergeben und Vergessen“ ihr fremd sind, sie viel mehr einen gewissen Hang zur Rachsucht besitzt, wenn gleich sich jene Grausamkeiten, mit welchen sie andere versieht, in Grenzen halten.

Stärken & Schwächen
+ ist ausgesprochen charismatisch (vermag andere zu beinahe allem zu überreden, was sie sich wünscht)
+ ist in der Theorie und Praxis des Voodoo bewandt
+ besitzt eine ausgesprochen stark geprägte Intuition, um nicht vom so genannten sechsten Sinn zu sprechen
+ besitzt ein wahres Sammelsurium an Dingen, die man wohl schlicht und ergreifend als magisch ansehen mag
+ besitzt ein gewisses Talent dafür, die mehr oder minder alltäglichen Problem zu lösen, die ihr begegnen
- verschenkt ihr Herz an nahezu jedermann, der es ihr auch nur annähern wert zu sein scheint
- besitzt keine besondere Affinität für die Treue an sich
- ist mit einer Streitsucht gesegnet, die es ihr wohl ermöglichen würde, selbst im Schlaf zu fluchen – vor allem in Gegenwart jener Menschen, an denen ihr liegt
- besitzt eine Archiv derart ausfallender und grober Scherze, dass es ihr ein Leichtes ist, andere – oft ungewollt – zu beleidigen
- vermag ihre Ansichten kaum länger als einen Moment für sich zu behalten bzw. ihrer Umgebung auf diplomatischem Wege nahe zu legen

Vorlieben und Abneigungen
+ das Meer
+ ein Gutteil der Bewohner des Meeres – besitzt eine Vorliebe für Schalentiere, insbesondere Krabben
+ Schiffsreisen (befindet sie sich an sich ganz gerne auf einem Schiff, langweilt sie sich jedoch bisweilen, so fern sie Reisen aufgrund klimatischer Gegebenheiten (kann sie diese, vom Fluch eines sterblichen Daseins befreit, in gewissem Maße beeinflussen) unnötig in die Länge ziehen
+ ausgefallene Dinge – sein es nun untote Äffchen oder einfache Amulette
+ Männer (selbst wenn sie diese Schwäche bereits mehr als einmal in die Predouille gebracht hat)
+ just das, was im Allgemeinen als Magie und Voodoo angesehen wird, ist sie doch mit derlei Dingen durchaus vertraut
- Waffen in den eigenen Händen (was in einem sterblichen Körper die Gefahr, dass diese gegen einen selbst eingesetzt und zu den unangenehmen Konsequenzen dieses Zustandes des Seins führen, mit sich bringt – in ihrem derzeitigen Zustand sind sie dagegen vollkommen unnötig)
- begegnet jenen, denen in einem kurzen Leben alles Gute widerfährt, was ihr nach eigener Ansicht vorenthalten bleibt, ausgesprochen skeptisch)
- übermäßige Hitze kombiniert mit hoher Luftfeuchtigkeit und Moskitos
- das allgemein eher mangelhafte Vertrauen in die Dinge, die sie tut und sagt

Waffen
Sieht man davon ab, dass sie in Dingen, Zauberei und Voodoo betreffend, über relativ erschreckende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, sowie über einige Dinge Wetter und See betreffend verfügt, wirkt sie beinahe wehrlos.
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PostSubject: Re: Calypso   Mon Jun 04, 2007 1:39 pm

Fähigkeiten
Ihre Begabung in vollem Ausmaß nutzend, ist Calypso in der Lage, große Dinge zu tun – wunderbare Dinge, ebenso wie erschreckende Dinge. So übte sie sich während jener Zeit, die sie als Sterbliche zubrachte, in just dem, was man „Voodoo“ nennen könnte. So ist sie nicht alleine zu Kleinigkeiten, wie einem Orakel oder der Beeinflussung derGesundheit anderer in der Lage, viel mehr gehen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen so weit, als dass sie in der Lage ist, andere aus dem Reich der Toten zu befreien, sowie deren Seelen auf ihrem Weg in eben jenes einzufangen.
Nicht minder beeindruckend sind jene Fähigkeiten, die ihr mehr oder minder von Natur aus gegeben sind. So vermag sie die Beschaffenheit der See der See, sowie des Wetters über ihr in unmittelbarer Nähe (was sich keineswegs von selbst definiert, sondern ausgesprochen weitläufig zu sein vermag) zu manipulieren. Zudem ist sie in der Lage, von vergleichsweise humanem Aussehen bishin zu einer Größe von gut und gerne sehn Meter empor zu wachsen, sowie die Gestalt ganzer Heerscharen an jeder Art von Schalentieren anzunehmen und diese von selbst auszusenden, wobei sie eine gewisse Vorliebe für Krabben besitzt.

Hab und Gut
1. ein Baumhaus inmitten der Sümpfe der „Isla de Pelegostos“ihre , welches mit ihrem – großteils eher makaber wirkenden – Sammelsurium an “Zauberwerk“ vollgeräumt ist
2. eine, als Amulett verarbeitete Spieluhr, in Form einer Krabbe, auf deren Rücken sich das symbolisierte Antlitz einer Frau findet – in eben jenem Schmuckstück verwahrt sie die Seele Davy Jones´
3. allerlei, teilweise gesegneter und mit Zaubersprüchen versehene Schmuckstücke

Letzte Geschehnisse im Leben von ...
Spezifische Ort- und Zeitangaben diesbezüglich zu machen, wäre wohl niemandem möglich, gibt es doch – sie selbst ausgenommen – niemanden, der zuzeiten Calypso´s Geburt gelebt hätte. Dass sie jedoch als Tochter der Tethys und des Meeresgottes Okeanos irgend wo in der Ägäischen See das Licht der Welt erblickte, ist jedoch mehr oder minder unbestritten. Wenn auch zur Unsterblichkeit geboren, verlebte sie eine Kindheit und Jugend, welche mehr oder weniger jener eines jeden sterblichen Kindes entsprach - beanspruchte die ihre auch erheblich mehr Zeit.
Zwischen Ozean und der Küste der Insel Ogygia wandelnd, brachte sie ihr Leben zu einem Gutteil ihres Lebens in gelegentlicher Gesellschaft ihrer Geschwister, sowie einigen Sterblichen in einer Grotte zu, wo sie durchaus bewies, dass nicht nur Sirenen für sich in der Lage waren, Sterbliche in ihren Bann zu ziehen. Eben dies widerfuhr Odysseus, einem griechischen Krieger, dem die Heimkehr vorenthalten blieb – nicht genug dessen, erlitt er zudem Schiffbruch und fand sich auf Ogygia wieder, wo er in Calypso selbst Rettung fand.
Sollte es im Nachhinein auch heißen, es sei ihr gelungen, ihren Geliebten in gewissem Maße gegen dessen Willen in ihrem Bett fest zu halten, zeigte sich dieser nicht unbedingt als wehrhaft, als ihm drei Kinder geboren wurden. Als jedoch sieben Jahre mehr oder minder friedlicher Koexistenz verstrichen waren, wurde sie – damals durchaus für eine zwischenmenschliche Beziehung in Verbindung mit Monogamie und Treue zu haben – in sofern enttäuscht, als ihr im Namen der Götter mitgeteilt wurde, dass sie den Seefahrer gehen zu lassen habe, wenn ihr ihr Dasein lieb sei.
Gab sie sich auch alle redliche Mühe, dieses Geschehen zu vermeiden, war ihr dies nicht möglich – sie vermochte jedoch durchaus, mit allen und jedem Streit zu beginnen, der sie zu einem bisschen Verständnis zu überreden versuchte. Letzten Endes jedoch half sie ihm, ein Floss zu bauen, das es ihm ermöglichte, erneut zur See zu fahren und seinen Heimweg zu suchen.
Ogygia ließ sie jedoch selbst hinter sich, zog es sie doch in den Norden - das Gerücht jedoch, Calypso sei vor Gram verstorben, hielt sich über lange Zeit hinweg.
Die Verse, welche auf derlei Geschichten gedichtet wurden, drangen in just jenem Moment, in dem sie einen anderen Mann in den Armen hielt, auch an Calypso´s Ohren und lehrten sie eine wichtige Sache: jede Frau, die für ihren Liebsten Treue aufbrachte, war entweder dumm, naiv oder beides… Just dies motivierte sie wohl dazu, zu Beginn das 16. Jahrhunderts unter dem Vorwand, ihr Ehemann sei dort verstorben, ein Schiff zu besteigen und die europäischen Meere gegen die Küste Brasiliens einzutauschen.
An jenem Ort begegnete sie zum ersten Mal einem Mann, der es sie nicht bedauern ließ, die Menschen gelehrt zu haben, sich die See zunutze zu machen – tatsächlich hatte Davy Jones, jener Pirat, dem sie ihr Herz durchaus hatte schenken wollen, sie mindestens ebenso geliebt, wie die See selbst. Etwas, das zu glauben ihr vergleichsweise schwer fiel, so dass sie ihm - zu freiem Willen - die Aufgabe zuteilte, über zehn Jahre hinweg Seelen, die auf See den Tod gefunden hatten, ins Jenseits zu geleiten. Das Verspechen, ihn nach diesen Jahren zu erwarten, brach sie jedoch - die Gründe blieben ihr ein Rätsel, konnte und kann sie doch nicht sagen, ob sie vergaß oder schlichtweg nicht den Willen aufbrachte.
Gegen 1697 verfasste William Congreve die weisen Worte „Die Hölle kennt nicht den Zorn einer verachteten Frau“ – woher hätte er auch wissen können, dass es sich umgekehrt ebenso verhielt. Als einziger, der hierum wusste, beschloss Jones, den damaligen Piratenfürsten zu zeigen, wie Calypso zu bannen war. Hätte sie ihm, dies auch verzeihen können, machte sie ihn die Tatsache hassen, dass er die Jahre welche er auf der „Flying Dutchman“ zubrachte, zahllose Seelen verloren gehen ließ, während er mit anderen Faustische Pakte schloss und ihnen eine halbe Ewigkeit unter seinem Kommando aufzwang.
Bei allem, was man sich über die ehemalige Göttin erzählen mochte, brachte sie doch ausreichend Vernunft auf, nicht vor Gott und der Welt zu behaupten, sie sei eine Nymphe, gar eine Göttin in einem menschlichen Körper, viel mehr machte sie mit der Tatsache, dass sie sich in mehr oder minder unnatürlichen, um nicht zu sagen magischen Dingen mehr, als gut auskannte, von sich hören und genoss sie als Tia Dalma unter jenen Menschen, die ihr in den Sümpfen im Herzen der „Isla de Pelegostos“ nahe waren ein gewisses Maß an Autorität.
Eben dieser Ruf war wohl ein beachtlicher Teil des Grundes dafür, dass das Schicksal einen gewissen Captain Jack Sparrow zu ihr führte - ein Mann, der ihr ab Merkwürdigkeit um nichts nachstand, was wohl dazu führte, dass beide als unzertrennlich galten - in mehr als nur dem platonischen Sinne. So versah sie ihn mit einigen mehr oder minder hilfreichen Dingen, wie beispielsweise einem Kompass, der ihm zeigen sollte, was immer er sich am meisten wünschte – wenn auch nicht unbedingt ohne der Hoffnung, dies möge ihr entweder eines Tages die Unsterblichkeit bringen oder aber ihr die Sterblichkeit versüßen.
Tatsächlich hörte sie erst von ihm, als Davy Jones plante, seine Schulden einzutreiben und Sparrow Hilfe suchte. Eben dies kostete ihn das Leben, was ihr keineswegs entging – ebenso wenig, wie der Tod Hector Barbossa´s, der ebenso wie Jack Sparrow von Notwendigkeit war, wenn sie denn jemals in ihr eigenes Leben zurückwollte. Jene Identität gab jener Mann, den sie selbst aus dem Reich der Toten geholt hatte, mehr oder minder diskret preis und beschloss aus - ihr selbst - wenig nachvollziehbaren Gründen, sie fürsorglich wegzuschließen, um dem Rat der Piratenfürsten sein Vorhaben, sie von ihrem sterblichen Leben zu befreien, kundzutun.
In eben ihrem Gefängnis erhielt sie Besucht von ihrem ehemaligen Geliebten, Davy Jones, dem sie nicht alleine zeigte, dass sie durchaus in der Lage sein würde, ihn wieder zu dem Menschen zu machen, der er dereinst war, sondern ihm auch bewusst zu machen versuchte, dass sie ihn durchaus wieder lieben wollte, wenn sie nur hatte, was sie wollte - die Unsterblichkeit. In eben jenem Moment, als ihr diese gegeben wurde, war jedoch das erste, was man ihr in Erinnerung rief, die Tatsache, dass Jones selbst sie zu eben jenem verdammt hatte.
Ihr Wohlwollen für eben jenen Mann verschwand in just diesem Moment und sie schuf eine neutrale Ebene für einen Kampf, aus dem Jones selbst als Verlierer hervor ging und sein Leben ließ. Einer Ewigkeit der Qualen wollte sie ihren Geliebten jedoch keineswegs überlassen, so dass sie die Seele der Verstorbenen herbei rief und in ein Amulett einfing, um ihm ein neues Leben in Form eines anderen Leibes zu schenken, wonach sie seither – wenn auch eher beiläufig und nicht allzu bemüht – sucht. Der Kontakt zu den kurzlebigen Menschen fehlte ihr jedoch rasch, so dass sie sich in Form zahlreicher Seepocken im wahrsten Sinne des Wortes an die „Flying Dutchman“ heftete - einen Moment abwartend, in Erscheinung treten zu können.

Person auf dem Avatar
Zhang Ziyi

Zweitcharakter:
Ái Yeng

Thread & Areawünsche
vorläufig keine – im Laufe des Games womöglich die „Jīng Tāo Hài Làng“

Regeln gelesen & akzeptiert? gelesen und akzeptiert
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