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 The Escape from Hell

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Elizabeth Turner
. the empress' captain .
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Domicile : The Black Pearl
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PostSubject: The Escape from Hell   Tue Jun 05, 2007 10:36 pm

Pirates of the Caribbean - The Escape From Hell



Entry


Jack...ist tot...

In Tia Dalmas Höhle standen versammelt alle Crewmitglieder der Pearl, jeder der Jack Sparrow gekannt hatte. Die Stimmung war düster und in den Händen der Anwesenden befanden sich Kerzen, deren Lichter die Trauer um den Captain der Black Pearl bekundeten.

Elizabeth saß mit Vorwürfen und Bedauern kämpfend, den Blick starr geradeaus gerichtet. Will spickte ein Messer, immer und immer wieder in die Oberfläche eines Holztisches. Das dumpfe Klopfen hallte weit durch die Höhlen.

„Gegen die Kälte und den Kummer.“, bot Tia Dalma Elizabeth den Grog an. Bei Will angekommen, ließ sie ihren Blick über ihn gleiten. „Es ist ein Jammer. Ich weiß du denkst, dass du mit der Pearl den Teufel hättest fangen...und die Seele deines Vaters befreien können.“, tröstete sie ihn. Einen Moment lang schien Will zu hadern, dann aber sagte er „Das ist nicht mehr wichtig. Die Pearl ist Geschichte, genau wie ihr Captain.“

Am Fenster, den Blick auf das Kerzenmeer gerichtet, stand Joshamee Gibbs, der ehemalige erste Offizier an Board der gesunkenen Black Pearl, das Gesagte bisher stumm verfolgend. Auf Wills Worte hin, ließ er ein bedrücktes „Aye“ verlauten. Der darauffolgende Satz war von schwerer Resignation geprägt. „Und schon kommt einem die Welt ein bisschen dunkler vor.", leise seufzte er. Lachte dann stumm vor sich hin und blickte in die Runde. "Bis zum Schluss hat er uns zum Narren gehalten. Aber ich denke, am Ende hat seine ehrliche Seite gesiegt...“ Einen Moment lang herrschte bedrücktes Schweigen, ehe er den Grogbecher hob. „Auf Jack Sparrow!“

„Nie gab’s so ’n Captain wie Jack!“, jammerte Ragetti und hob ebenfalls den Becher. „Er war ein Gentleman unter den Piraten.“, fügte Pintel traurig hinzu. „Er war ein guter Mensch.“, Elizabeth blieben die Worte fast im Halse stecken, wusste sie doch, dass Jack keinesfalls freiwillig gestorben war. Und wie stand es um ihre Gefühle? War dieser Kuss nur Mittel zum Zweck? Oder steckte mehr dahinter? Nachdem jeder einen wärmenden Schluck des Grogs getrunken hatte, betrachtete Will Elizabeth. Er hatte ihre Worte gehört, hatte gesehen, dass es ihr schwer gefallen war, dies zu sagen... „Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ihn irgendwie wieder zurückzuholen...Elizabeth...“, begann er und erhob sich.

„Würdest du es tun? Hm?...“, führte Tia Dalma seinen Satz fort. „Was würdest du tun? Hm? Was würde jeder von euch dafür tun?... Hm?...“, sie betrachtete die Gesichter, eines nach dem anderen. „Würdet ihr ans Ende der Welt segeln und darüber hinaus..., um den einmaligen Jack zurück zu holen und seine kostbare Black Pearl?“, ein gewinnendes Lächeln zierte Tia Dalmas Gesicht. Sie wusste, dass die Antwort aus einem Munde käme. „Aye“, klang es zunächst von Gibbs Lippen, Pintel, Ragetti und selbst Mr. Cottons Papagai schlossen sich dem an. „Ja.“, sagte Elizabeth in jener bedrückten Tonlage, auch Will schloss sich mit einem „Aye“ an. Tia Dalmas Lächeln wirkte zufrieden, als sie nun den Blick zum Treppenaufgang richtete. „Na gut... Aber wenn ihr dem Irrsinn trotzen wollt...und den grausigen Untiefen am Ende der Welt, dann braucht ihr einen Captain, der sich in den Gewässern auskennt.“

Laut hallten die Stiefelabsätze auf der hölzernen Treppe in der Stille, jeder richtete den Blick gespannt zum Eingang. Derjenige, der dort die Treppe hinunterstieg, war kein geringerer als Barbossa: der ehemalige Meutercaptain der Black Pearl und undurchsichtiger, gewissenloser Pirat. Sein Blick glitt mit einem triumphierenden Lächeln über die Gesichter. Jack, der Affe, sprang ihm auf die Schulter und ließ ein giftiges Kreischen verlauten. „Dann sagt mir, was ist aus meinem Schiff geworden?“, lachte er mit einem hinterhältigen Funkeln in den nachtschwarzen Augen und biss in einen Apfel, dass ihm der Fruchtsaft die schmutzigen Lippen hinunterrann.

Tia Dalma weiß etwas, dass keiner der Anwesenden weiß... Sie kennt Geheimnisse, von denen niemand auch nur etwas ahnt, kennt Wege, die keiner zuvor beschritten hat und Dinge, die geschehen werden, ehe das Schicksal sie vorbestimmt hat... Wird sie auch dieses Mal recht behalten?




Na sagen wir mal...fast tot

Unterdessen verschwamm die Welt vor Jacks Augen. Der Speichel des Kraken haftete an seiner Kleidung, seinen Haaren, seinem Gesicht... gerade noch sah er die Tentakel des Monstrums im Meer versinken. Die Geräusche um ihn herum, waren stumpf und unverständlich. Sie hämmerten sich in sein Gehirn wie ein Meißel unter einem Hammer. Jäh trat ihn ein Stiefel in seine Rippen. Verflucht und zugenäht. Verdammter... Hey! Ich lebe ja noch!, dachte er mit trockenem Humor und der Erkenntnis, angesichts der Tatsache, dass er Schmerz spürte. Jack schüttelte den Kopf und wischte sich den klebrigen Krakenspeichel aus dem Gesicht.

"Sparrow, du verfluchter Hurensohn!!!", Jack's Blick richtete sich wie der eines Betrunken mit hochgezogenen Brauen hinauf, über ein Holzbein, zerschlissene Kleidung, Scheerenhände und Tentakel. "Davy...alle..alter...Kumpel", keuchte er mit einem matten Grinsen und versuchte sich aufzurichten. Ein weiteres Mal landete ein Stiefel in seiner Planke und brachte ihn zum Husten. "Ich bin doch schon wach, zum Henker!", spuckte er auf Deck der Flying Dutchman aus. Und noch ein Stiefeltritt: „Dafür, dass du das Deck meines Schiffes besudelst! Wo ist es?!", keifte Davy Jones.

"Wo ist was?", grinste Jack und wusste genau, dass es sich um das Herz des Kapitäns der Flying Dutchman handelte. Seine Rippen schmerzten, doch er schaffte es dennoch, sich plump auf sein Hinterteil zu setzen. Als er ein Gesicht nach dem anderen an Deck des Schiffes abmaß, rollte er genervt die Augen. "Hallo Jungs.", kam es mit übertrieben heraus gequetschter Begeisterung von seinen Lippen. Davy Jones beugte sich hinunter und umfasste mit einer seiner Scheerenhände Jacks Hals, schnürte ihm die Luft ab und zog ihn zu sich hoch. "Ein letztes Mal: Wo...ist...ES!!!", fuhr er ihn an.

"Ach die Schmodderpumpe meinst du. Ich würd’s dir ja sagen, wenn...", Jack hustete und verdrehte die Augen, als würde er gleich das Zeitliche segnen, sodass Davy Jones ihn sofort losließ, aus Angst, er würde sein Wissen mit ins Jenseits nehmen. Schon wieder plumpste Jack rücklings auf das feuchte, aufgequollene Holz, rieb sich den Hals und fluchte insgeheim darüber, dass er nicht von dem Kraken verspeist wurde. "Es... muss gestohlen worden sein. Weißt du noch, als ich dir mit meiner Flasche Dreck imponieren wollte? Da ... wars drin... und ...“, Jack hob den Zeigefinger, visierte Davy Jones aus zusammengekniffenen höchst konzentrierten Augen an, reckte dann das Kinn und sackte zusammen.

"Ich weiß es nicht.", sagte er gerade noch, ehe er von Davy Jones höchstpersönlich einen weiteren Tritt kassierte. "Da ist man mal ehrlich...", grummelte er so laut, dass selbst der letzte Unhold auf der Flying Dutchman es hören musste. Aaaaber...da bahnte sich vielleicht ein Deal an. Davy Jones konnte nur alle zehn Jahre an Land gehen und offensichtlich befand sich das Herz...an LAND, richtig! Da öffneten sich doch plötzlich ganz neue Türen. „Tja...“, begann Jack mit Übereifer und erhob sich mit schmerzenden Rippen, einem tauben Hintern, Krakensabber behaftet und äußerst verdreckt. „Sieht so aus, als wärst du in der Zwickmühle.“, ehe er jedoch wieder getreten werden konnte, lächelte er gewinnend und schob sich so nahe an den Gruselcaptain des Gruselschiffs heran, dass seine Lippen dem kleinen, muschelförmigen Ohr Davy Jones nahe kamen. „Bevor du mich nun zum zehnten Mal ins Meer wirfst, wie steht’s mit einem ehrlichen Abkommen unter Piraten, ...Captain!“, er grinste und tat geheimnisvoll. Davy Jones schnadderte mit seinen Tentakeln und grummelte vor sich hin. „Was!?“, grollte er...




Wer würdest du sein in dieser Geschichte?...Hm? Was würdest du tun?... Hm? Was würde jeder von euch tun, um ein Teil dieses Abenteuers zu sein und die Geschichte zum Guten oder zum Bösen zu wenden?...Hm?“


Eckpunkte:
  • Wir spielen ab dem Ende des zweiten Films „Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“ bzw. „Pirates of the Caribbean – Dead Man’s Chest“. Wir richten uns nicht nach dem geplanten dritten Teil des Erfolgsfilms, sondern entwerfen unsere eigene Geschichte. Informationen zu den vorangehenden Filmen und zur allgemeinen Thematik sind zur Genüge an Board vorhanden. Will heißen: Wenn du den zweiten Teil nicht kennst, bring Leselaune mit und wirf dich in den Pöbel!
  • Es werden neben den üblichen Hauptcharakteren viele Nebencharaktere und vor allem freie, selbst erstellte Charaktere wie z. B. mutige Piratenseelen, ehrenhafte Diener der Krone, zwielichtige Spitzbuben, verruchte Piratenbräute und ehrbare Gentlemen gesucht. Du musst dich nur trauen und deinen Platz in der Piratenwelt einnehmen!

    Davy Jone’s Locker wartet auf dich!!!


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